10 Tipps für nachhaltiges Mountainbiken und Ebiken in Toblach


Mountainbiker und E-Mountainbiker sind in Toblach und in der Dolomitenregion 3 Zinnen herzlich willkommen. Wir möchten euch Bikern hier kurz die zehn einfachsten Regeln für nachhaltiges Verhalten auf den Trails und in der Natur auflisten. Bitte versucht euch an diese einfachen Regeln zu halten, damit wir in Toblach und Umgebung auch weiterhin ohne Probleme unseren Sport ausüben können.


1. Nur auf Wegen fahren
Grundsätzlich gilt: Bitte bleibt auf den ausgeschilderten Strecken und Trails und fahrt nicht querfeldein, um Natur und landwirtschaftliches Gut nicht zu schädigen. Haltet euch an lokale Wegsperrungen und respektiert Privatbesitz.
No-Go: Wiesen und Felder queren.

2. Keine Spuren hinterlassen
Hinterlasst bitte keine Spuren. Blockierende Räder verstärken die Bodenerosion und setzen dem Trail zu. Passt eure Fahrweise bitte grundsätzlich der Wegbeschaffenheit an.
No-Go: Vollbremsung in Kurven und auf Schotterstraßen.

3. Mountainbike unter Kontrolle halten
Eure Geschwindigkeit sollte immer an die jeweilige Situation angepasst sein. Fahrt bitte in einem angemessenen Tempo und auf Sichtweite um frühzeitig abbremsen zu können.
No-Go: Aufgrund der Geschwindigkeit die schöne Landschaft nicht mehr sehen.

4. Rücksicht nehmen auf andere Bergsportler
Wanderer und Spaziergänger sollten nicht durch hohe Geschwindigkeiten oder blockierende Reifen erschreckt werden. Am besten kurz ankündigen (Klingel), dass man vorbeifährt und dann langsam und mit Abstand überholen.
No-Go: Das Grüßen vergessen.

5. Share the trails
Ein Grundsatz der bei uns gilt: Strecken werden zum Großteil von Wanderern, Bikern und auf gewissen Abschnitten auch von landwirtschaftlichen Maschinen genutzt. Tipp: Höflich grüßen, kurz absteigen und zur Seite gehen, wenn man auf schmalen Trails auf Wanderer oder Landmaschinen trifft.
No-Go: Denken man habe mit dem Bike Vorfahrt.

6. Rücksicht nehmen auf Wildtiere und Weidevieh
In der Dämmerung und nachts sollte man in der Natur behutsam sein. Viele Wildtiere sind gerade zu dieser Zeit aktiv und können sich in ihrem Lebensraum frei bewegen. Deshalb sind sie gerade jetzt besonders störungsempfindlich. Auch Weidevieh sollte man mit Respekt begegnen: Mit angepasster Fahrweise nähern und vor allem Viehgatter immer schließen.
No-Go: Weidevieh als Hindernis ansehen. Wir lieben unsere Kühe.

7. Pflanzen schonen
Schöne Pflanzen sollten dort bleiben wo sie stehen, damit sich auch andere Menschen noch daran erfreuen können. Dies gilt vor allem für seltene Blumen.
No-Go: Das Pflücken von Edelweiß und anderen seltenen Bergblumen.

8. Müll wieder mitnehmen
Es müsste eigentlich jedem klar sein, dass man den eigenen Müll immer mitnehmen sollte. Auch Speisereste sollte man wieder mit ins Tal nehmen, da der biologische Abbau in den Bergen wesentlich länger dauert.
No-Go: Müll liegen lassen.

9. Im Voraus planen
Die Tour sollte den eigenen Fähigkeiten entsprechend ausgewählt werden und dem Wetter entsprechend angepasst sein. Informiert euch bitte vorher im Tourismusverein oder den Bikeschulen und -verleihen.
No-Go: Ohne Handy allein unterwegs.

10. Abkühlung nach der Tour
Natürlich ist es absolut empfehlenswert nach der Tour in einer unserer Bars oder Hütten vorbeizuschauen, um ein kühles Bier oder ein erfrischendes Getränk zu genießen.
No-Go: Genuss und Entspannung vergessen.